Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik und Kolleg für Sozialpädagogik Liezen
Schulkennzahl: 612810

Eignungsprüfung an der BAfEP Liezen
Freitag, 7.Februar 2020, Beginn 7.30 Uhr
Infoabende für das  Kolleg für Sozialpädagogik (START im Herbst 2020)
am 30. Jänner, 27. Februar und 27. März 2020,
jeweils um 18.00 Uhr im Bundesschulzentrum in Liezen

Mission Statement

WORK IN PROGRESS!!!

 

Allgemeine Infos, gültig ab Herbst 2020

Was machen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen?

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen werden für die Arbeit in sozialpädagogischen Handlungsfeldern ausgebildet, um dort Erziehungs-, Entwicklungs- und Integrationsaufgaben wahrnehmen zu können.

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterstützen Menschen

  • aller Lebensalter

  • in unterschiedlichen Lebenslagen

  • mit speziellen Bedürfnissen

ihr Leben gelingender zu gestalten und zu bewältigen.

Wo arbeiten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen?

  • Einrichtungen der schulischen Nachmittagsbetreuung, Horte

  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, z.B. sozialpädagogische Wohngemeinschaften, Krisenunterbringung

  • Internate

  • Einrichtungen der Inklusionspädagogik, z.B. Behindertenwerkstätten

  • Beratung und Begleitung von Menschen

  • Unterstützung von Menschen in besonderen Lebenslagen

  • Förderung, Begleitung, Versorgung von Seniorinnen und Senioren

  • Jugendzentren, Streetwork

  • u. Ä.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Organisation:

Geblockter Unterricht, zusätzliche Unterrichtsinhalte sind im Selbststudium zu bearbeiten.

ein halber und ein ganzer Unterrichtstag je Woche

Freitag: 14.20 – 21.20 und Samstag 07.40 – 17.30 Uhr

Studiendauer: 6 Semester

Schulfreie Zeiten:

Im Kolleg gelten die steirischen Ferienzeiten für Sommerferien, Weihnachtsferien, Semesterferien, Osterferien sowie die schulautonomen Tage.

Kosten:

Der Besuch des Kollegs für Sozialpädagogik ist kostenlos (Bundesschule). Kostenbeiträge sind für Arbeitsmittel zu leisten. Weitere Kosten entstehen durch die Teilnahme an Schulveranstaltungen und u.a. für die Anschaffung einer Gitarre.

Anwesenheitspflicht und Fehlzeitenregelung:

Während der Unterrichtszeiten am Kolleg gibt es eine Anwesenheitspflicht für die Studierenden. Sollten Sie wegen Krankheit oder aus beruflichen Gründen Unterrichtseinheiten versäumen, so ist dies nur in begrenztem Rahmen möglich – hierfür gibt es die Möglichkeit, Ersatzleistungen zu erbringen.

Selbststudienzeiten:

Neben der Anwesenheit im Unterricht müssen Sie auch mit Selbststudienzeit rechnen. Darunter fallen etwa das Lesen von Literatur, das Schreiben von Arbeiten, sowie die Vorbereitungen auf schriftliche und mündliche Prüfungen.

Prüfungen und Bewertungen:

Das Kolleg ist von seiner Organisationsform her eine Schule – entsprechend erhalten Sie zu Semesterende auch ein Zeugnis. Ihre Leistungen werden in jedem Fach beurteilt, wobei unterschiedliche Leistungsgrundlagen herangezogen werden (Mitarbeit während des Unterrichts, Prüfungen, schriftliche Arbeiten …).

Unterbrechung / Ausbildungsabbruch:

Sollten Sie die Ausbildung unterbrechen (z.B. Schwangerschaft), so können Sie diese in einer der folgenden Kollegklassen weiterführen.

Praktika:

Der Unterrichtsgegenstand „Sozialpädagogische Praxis“ (SOPX) stellt mit 4 Wochenstunden pro Semester (bei 6-semestriger Aufteilung) einen der Kernstücke der Ausbildung zur Sozialpädagogin, zum Sozialpädagogen dar. Diese Wochenstunden werden durch insgesamt 8 Praxiswochen größtenteils während der Ausbildungszeit abgedeckt, sowie durch 2 Wochen Ferialpraxis ergänzt. Außerdem beinhaltet die Praxisausbildung auch vertiefende theoretische Unterrichtsblöcke.

Praktikumsstellen werden von den Studierenden selbst gesucht. Unterstützend bieten wir eine Liste mit Sozialeinrichtungen an, in denen Studierende und Absolventinnen und Absolventen bereits Praktika absolviert haben. Zudem erhalten wir regelmäßig aktuelle Stellenangebote und Praktikumsangebote von Einrichtungen zugesendet, die wir an die Studierenden weiterleiten.

Im Praxisunterricht werden die eigenen Praktikumserfahrungen im Praxisunterricht durch die Lehrenden begleitet und reflektiert.

Anrechnungen:

Berufliche Erfahrungen im Sozialbereich vor- und während der Ausbildung können fallweise für den Praxisbereich angerechnet werden. Die genaue Abklärung der Anrechnungsmöglichkeiten erfolgt nach Ausbildungsbeginn mit der Lehrgangsleitung und den Praxislehrern.

Unterrichtsgegenstände

  • Pädagogik,

  • Inklusive Pädagogik,

  • Didaktik,

  • Praxis der Sozialpädagogik,

  • Kommunikation,

  • Recht,

  • Lernbegleitung,

  • Wissenschaftliches Arbeiten,

  • Gesundheit und Ernährung

Musisch-kreative und sportliche Bildung

  • Bildnerische Erziehung,

  • Werkerziehung,

  • Textiles Gestalten,

  • Musikerziehung,

  • Rhythmisch-musikalische Erziehung,

  • Instrumentalunterricht Gitarre (keine Vorkenntnisse nötig),

  • Bewegung und Sport

Ergänzend bieten wir Supervision, Seminar Kinder- und Jugendliteratur, Medien und Theaterpädagogik und je einen Schwerpunkt in Recht und Freizeitpädagogik an

Download: Stundentafel

Der Ausbildungsabschluss

Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss im 6. Semester werden Sie zur Diplomprüfung zugelassen. Die Diplomprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Diplomarbeit:

Die Diplomarbeit hat einen Umfang von ca. 22 – 25 Seiten. Sie beschäftigen sich dabei wissenschaftlich mit einem selbstgewählten Thema der Sozialpädagogik. Die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sind einzuhalten und werden in der Blockveranstaltung „Wissenschaftliches Arbeiten“ vermittelt. Sie werden beim Verfassen Ihrer Arbeit von Diplomarbeitsbetreuerinnen und -betreuern begleitet. Im Rahmen der mündlichen Diplomprüfungen präsentieren Sie Ihre Diplomarbeit und erörtern Ihre Ergebnisse in einer Fachdiskussion.

Klausur

Die schriftliche Klausur in Pädagogik oder Didaktik besteht aus zwei Aufgabenstellungen. Die Inhalte beziehen sich auf die vermittelten Lehrinhalte der Ausbildung.

Mündliche Prüfung

Die mündliche Diplomprüfung besteht aus dem Fachkolloquium (Pädagogik oder Didaktik) und einem von Ihnen gewählten Wahlfach und wird vor einer Prüfungskommission abgelegt. Die mündliche Prüfung bildet den Abschluss Ihrer Ausbildung.

Abschlussdiplom

Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung erhalten Sie das Diplom zur Sozialpädagogin / zum Sozialpädagogen und zur Hortpädagogin/ zum Hortpädagogen. Dieses Diplom des Kollegs für Sozialpädagogik ist öffentlich-rechtlich anerkannt und berechtigt Sie zu uneingeschränkten Tätigkeiten als Sozialpädagogin , als Sozialpädagoge.

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DIE JOBAUSSICHTEN

Im Bezirk Liezen gibt es derzeit einen Mangel an ausgebildeten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen – die beruflichen Aussichten sind also sehr gut.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE AUFNAHME

Neben der REIFEPRÜFUNG bildet die EIGUNGSPRÜFUNG eine Aufnahmevoraussetzung.

EIGNUNGSPRÜFUNG

  • Nächster Termin: 9. Juli 2020

  • Dauer: 8.00 – ca. 16.00 Uhr

Inhalte der Eignungsprüfung:

Musikalische Bildbarkeit:

Überprüfung der Stimme sowie des Gehörs und des Rhythmusgefühls; gefordert wird das Vorsingen eines einfachen Liedes nach eigener Wahl sowie das Erfassen rhythmischer Phrasen; Vorkenntnisse auf einem Instrument sind nicht erforderlich.

Schöpferisches Gestalten:

Herstellen einer praktischen Arbeit im Bereich der Werkerziehung und einer weiteren im Bereich der Bildnerischen Erziehung;

Körperliche Gewandtheit und Belastbarkeit:

Hindernisparcours, Geschicklichkeitsübung, 15 min. Dauerlauf

Kontakt und Kommunikationsfähigkeit:

Gespräch über Einstellung zum Berufsfeld, Motivation, Einblick in die soziale Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit

Aufnahme:

Über die Aufnahme entscheidet die Eignungsprüfungskommission unter dem Vorsitz der Schulleiterin. Das Ergebnis der Eignungsprüfung (bestanden/nicht bestanden; Aufnahme; Warteliste) wird im Laufe der Woche nach der Eignungsprüfung schriftlich mitgeteilt.

STUDIENBERECHTIGUNGSPRÜFUNG

Die Reifprüfung kann auch durch die STUDIENBERECHTIGUNGSPRÜFUNG ersetzt werden.

Für die Studienberechtigungsprüfung stellen Sie einen Antrag und fügen die Nachweise der Erfüllung der beruflichen und außerberuflichen Vorbildung sowie des bisherigen Schulbesuchs bei. Mindestalter 22 Jahre bzw. 20 Jahre, wenn eine vierjährige Berufsbildung vorliegt.

Bitte legen Sie eine tabellarische Darstellung des Lebenslaufes vor, die speziell auf den Erwerb der notwendigen Vorbildung eingeht.

Folgende Prüfungen sind vorgesehen:

  • Aufsatz (Prüfungsart: schriftlich)

  • Englisch 2 (Prüfungsart: schriftlich und mündlich)

  • Mathematik 1 (Prüfungsart: schriftlich und mündlich)

  • Biologie und Umweltkunde (Prüfungsart: mündlich)

  • sowie ein Wahlfach am Kolleg (Prüfungsart: mündlich)

Die Vorbereitungen zur Studienberechtigungsprüfung können u.a. beim BFI, WIFI und anderen Institutionen gemacht werden.

BERUFSREIFEPRÜFUNG:

Geeignet für alle, die einen Berufsabschluss durch eine Lehre oder eine berufsbildende Schule haben.

Mindestalter : Die 1. Teilprüfung kann frühestens mit 17, die letzte frühestens mit 19 Jahren abgelegt werden.

Die Vorbereitungen können u.a. beim „Bildungsverein Ennstal“ abgelegt werden.